Bis zur Version 6.x des Zend Studios war ich nicht ganz so begeistert von dieser auf Eclipse basierenden IDE. Mir persönlich hatte das alte Zend Studio wesentlich besser gefallen. Mit der Version 7 in Verbindung mit dem Zend Server habe ich meine Meinung aber wieder geändert. Kurzum, ich bin aktuell rundum zufrieden.
Ein Problem hatte ich aber noch.
Da ich meine Projekte lokal unterschiedlich organisiere, fehlte mir noch die Möglichkeit, z.B. ein auf dem Zend Framework basierendes Projekt an einer bestimmte Stelle auf dem Dateisystem zu speichern. Zend Studio organisiert seine Projekte in sogenannte Arbeitsbereiche in einem bei der Installation vorgegebenen Verzeichnis. Möchte man nun sein eigenes Standardverzeichnis verwenden, kann dies mit der Option “Create project from existing source” auswählen werden. Dies hat jedoch den Nachteil, dass bei einem ZF Projekt die Grundstruktur nicht automatisch mit angelegt wird.
Achtung: Falls man ein auf diese Art angelegtes Projekt in Zend Studio löscht, wird auch das übergeordnete Hautverzeichnis mit gelöscht!
Eine auf den ersten Blick unscheinbare Option in den Einstellungen “Window → Preferences” des Zend Studios ermöglicht es
dem Anwender, beim Start einen neuen Arbeitsbereich anzugeben bzw. auszuwählen. Im Bereich “General → Startup and Shutdown → Workspaces” müssen Sie die Option “Prompt for workspace on startup” aktivieren. Die direkte Eingabe eines neuen Arbeitsbereiches ist in dieser Maske nicht möglich.

Zend Studio Workspace Einstellungen
Über “File → Switch Workspace → ...” kann man zwischen den Arbeitsbereichen umschalten. Dazu wird das Zend Studio neu geladen, da Eclipse intern über einen entsprechenden Parameter für den Arbeitsbereich gestartet wird.

Zend Studio Workspace wählen
Arbeitsbereiche sind sehr praktisch, um Projekte in unterschiedlichen Ordnern zu organisieren. Alle Einstellungen der IDE werden für den jeweiligen Arbeitsbereich separat vorgenommen. Falls man für längere Zeit in einem bestimmten Arbeitsbereich arbeitet, kann man die Option “Prompt for workspace on startup” wieder deaktivieren oder die entsprechende Option im Startfenster aktiveren.